Dienstag, 28. November 2006

Einschaltquoten

Man muss kein Fachmann sein, um zu wissen, dass auch auf journalistischen Internetportalen Themen kaum nach Wichtigkeit oder Relevanz ausgewählt und auf prominente Plätze gelegt werden, sondern überwiegend nach der zu erwartenden Einschaltquote. Da ähnelt das Web einer Boulevardzeitung. Was Erfolg bringt, dafür gibt es einen schönen Werkzeugkasten. Wichtig sind Reizwörter, Faktoren wie Sex, Prominenz, Hitlisten. Einen guten Beleg für diese These bringt aktuell Spiegel Online mit dem völlig belanglosen Bericht, wer denn die hässlichsten Beine habe. War vorhin unter den Aufmachern! Bringt eben Klicks.

Montag, 27. November 2006

Blogger gegen StudiVZ

Die gesamte Blogosphäre, so scheint es, hat sich gegen StudiVZ formiert. Und jetzt referenziert auch Spiegel online auf Blogrecherchen. Macht Spon es sich hier sehr leicht oder haben die das selbst hart recherchiert?

Sonntag, 26. November 2006

We the Media

We the Media. Grassroots Journalism By the People, For the People - Buch von Dan Gillmor, der dem elektrischen Reporter Mario Sixtus sagt: "Meine Leser wissen immmer mehr als ich". Im Mai dieses Jahres erschien sein Werk “We the Media” und zwar zunächst in seinem Blog. Erobern sich Graswurzel-Journalisten das Netz zurück oder sind 99 Prozent der Blogs Müll? Die "Wired" schrieb dazu in ihrer Septemberausgabe: "More than half of blogs are spam. "The blogosphere is growing fast," one researcher says. "But the splogosphere is growing faster." Und definierte: Splogs als Spam + Blogs = Trouble. Der Autor: Charles C. Mann

Samstag, 25. November 2006

OpenBC / Xing geht an die Börse

Die Verlage schauen derzeit neidisch auf Websites, die erfolgreich mit User generated Content arbeiten. Deutsches Paradebeispiel: OpenBC, das jetzt Xing heißt. Xing wiederum geht inzwischen sogar an die Börse, allering nicht ohne Protest der Nutzer wegen der Namensänderung.

Hier möchten wir die Frage aufwerfen, ob sich Verlage dadurch etablieren und positionieren können, ihre Kernkompetenz, die geprüfte, recherchierte Nachricht abzugeben und künftig den Nuztern das Schreiben zu überlassen, wie es zum Beispiel bei der Readers Edition von der Netzeitung vorgemacht wird... Eure Meinung?

Montag, 20. November 2006

Weblogs ein Karrierekiller?

Die WirtschaftsWoche beschreibt in ihrer aktuellen Titelgeschichte, was passiert, wenn Personaler sich im Internet über potenzielle Mitarbeiter informieren. Soweit nichts Neues. Bei unserem neuen Weblog stellt sich dann doch die Frage, ob dies auch unserer Karriere einen Abbruch tut?? Wir glauben das nicht, stellen dies aber hier zur Diskussion.

28 Prozent der Personalexperten nutzen bereits heute das Internet, um an Informationen zur fachlichen und persönlichen Eignung oder zu Referenzen und Freizeitaktivitäten von Kandidaten zu gelangen. Das ist doch eigentlich ziemlich wenig oder?

Hier gibt's mehr Futter...

Wiki-Felia?

Nun, um die Zeit zu überbrücken, bis es richtig los geht, hier schon mal etwas zum Warmwerden: Wiki-Felia. Bild hat recherchiert, was bei Wikipedia alles manipuliert ist. So unzuverlässig ist Deutschlands beliebtestes Internet-Lexikon... Wie zuverlässig hingegen die Recherche von Bild ist, lest Ihr im BILDBlog.

Willkommen im Blog von Steffen und Roland

Hallo da draußen. Nun haben wir zwei Blog-Hasser auch ein selbiges. Wir wollen in diesem Blog anklagen und streiten. Und freuen uns auf Eure Meinung. Wir würden gern beim "Du" bleiben, respektieren aber auch, wenn sich jemand hier Siezen möchte. Stoff zum Diskutieren und Hinterfragen gibt's schon bald. Und was es mit dem Blog-Namen auf sich hat teilen wir Euch auch gern auf Anfrage mit. Worum es in diesem Blog geht? Um Journalismus im Allgemeinen und Online-Journalismus im Speziellen. Ihr hört in Kürze von uns.

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